Übersicht Wärmebildkameras

Es gibt in erster Linie 2 Arten von Wärmebildgeräten zum einen gekühlte und zum anderenuUngekühlte Systeme. Je nach Verwendungszweck muss abgewogen werden für welche der Beidern Kategorien man sich entscheidet. Ein Feuerwehrmann beispielsweise braucht ein kleines handliches Gerät, doch lassen sich kleine Geräte nicht mit Kühlung realisieren weil diese eben den Platzbedarf vergrößert. Auf der anderen Seite bieten gekühlte Geräte den Vorteil viel genauer zu arbeiten.


Befassen wir uns jetzt also mit den beiden Arten.


Gekühlte Systeme arbeiten mit dem inneren Fotoeffekt, also der Umwandlung von Licht in elektrische Energie. Hier besteht ein Array aus Fotoempfängern, die meist in einem vakuumversiegelten Gehäuse Installiert sind und gekühlt werden. Die Arbeitstemperatur liegt bei 4 und 110 Kelvin also etwas über der Siedetemperatur von Stickstoff. Dadurch, das die Detektoren kälter sind als das Beobachtungsorbjekt steigt ihre Temperaturauflösung im vergleich zu ungekühlten Systemen. Bei der Kühlung gibt es auch unterschiede, die je nach dem verschiedene vor und Nachteile mit sich bringen.

Zum einen Gibt es die Möglichkeit mit einem Stirlingmotor zu kühlen und zum anderen gibt es die Möglichkeit mit Stickstoff zu kühlen. Der Vorteil des Stirlingmotors ist die relative Unkompliziertheit dafür erzeugt ein Solcher Motor aber Lärm und Vibrationen, die eventuell die Messung oder zumindest die Arbeit. Stickstoff erzeugt zwar weder Lärm noch Vibrationen, dafür muss hierbei bedacht werden, das während der Messung neues Kühlmittel zugeführt werden Muss. Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit mit Pressluft zu Kühlen, indem man sich den kühlenden Effekt sich ausdehnender komprimierter Gase nutzt, jedoch wird dieses Verfahren mehrheitlich militärisch genutzt.


Ungekühlte Systeme arbeiten ohne aufwändige Kühlsysteme. Dadurch erreichen sie, zu Lasten der Messqualität, kompaktere Ausmaße. Diese Systeme Arbeiten meist nahe der Umgebungstemperatur hierbei vergleicht das Gerät die gemessenen Werte mit der Umgebungstemperatur woraus dann die aufgenommene Strahlungsmenge errechnet wird. Hierbei gilt es die Geräte vor dem gebrauch ungefähr auf das Temperaturspekdrum einzustellen.

Meist verwenden ungekühlte Detektoren pyroelektrische oder Mikrobolometer- Arrays. Pyrowlwktrische Arrays sind Ionenkristalle mit einer permanenten elektrischen Polarisation, die bei Erwärmung oder Abkühlung die gegenüberliegende Fläche elektisch aufladen.

Mikrobolometer nutzen dagegen den sich ändernden elektrischen Widerstand, der durch die strahlungsbedingte Erwärmung hervorgehoben wird. Hierbei wird zwar keine Kühlung gebraucht jedoch ein Stabilisator.


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