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Michelangelo da Caravaggio aus Italien, Diego Velázquez in Spanien und Rembrandt aus den Niederlande, diese drei großen Maler sind auf ihre Weise Vertreter der Barockzeit. Diese folgt zeitgeschichtlich auf die Renaissance, hat ihre Anfänge also ungefähr im 16. Jahrhundert. Charakteristisch für die Zeit ist die Gründung der großen Akademien. Sie etablierten sich zur höchsten Instanz in der sich gründenden Kunstwelt im Barock. Hier wurden die Künstler nicht nur technisch ausgebildet, sondern zu gebildeten, mit Philosophie, Kunsttheorie und nicht zuletzt Umgangsformen vertrauten Intellektuellen erzogen. Merkmale der Malerei sind die breiten und runden Formen und starke Hell-Dunkel-Kontraste. Durch die Kontraste soll die dramatische Wirkung der Werke, die oft Bewegung, Spanung und Energie vermitteln wollten, verstärkt werden. Die Hauptmotive waren weiterhin die Darstellung des Profanen und die Ikonenmalerei, Historienmalerei und die Darstellung antiker Mythen. Dabei liegt der Fokus oft, auf intensiven, dramatischen Szenen, beispielsweise Ekstasen, Wunder oder Martyrien und Kämpfen. Die in der Renaissance eingeführte Fluchtperspektive und die damit ermöglichte tiefe Raumdarstellung wurde im Barock weitergeführt. Auch im Barock wollten die Künstler in ihren Werken die Szenen und Motive besonders realitsisch zeigen. Darin liegt ein weiteres Merkmal, die gemalten Figuren sind eher Individuen mit Persönlichkeit statt glatte Ikonen. Die Künstler wollten die Emotionen und Gemütszustände in dem festgehaltenen Ausdruck einfangen, so sind die Gesichter der Barockgemälde sehr viel ausdrucksstärker und detailierter ausgearbeitet, als in den vorherigen Epochen. Aber auch auf die korrekte Wiedergabe der Stoffe und anderer Texturen wurde im Sinne des Realismus geachtet. Vor allem die Maler aus den Niederlande werden als musterhafte Barockmaler angesehen, die üppigen, prunkvollen und detailreichen Figuren in den Werke von Rubens und Rembrandt prägt das Bild, das wir vom Barock haben.