
Zeichnen, Foto: Jürgen Frey / pixelio.de
Eine häufig vorkommende und beliebte Art des Zeichnens in der bildenden Kunst ist die Portraitzeichnung. Allerdings wissen viele Leute nicht, dass es auch eine der schwierigsten Techniken ist. Denn dadurch,dass wir mit unseren Augen im Alltag immer Gesichter erkennen müssen, fallen uns Fehler in Portraits besonders schnell auf. In diesem Artikel sollen nun einmal die Grundlagen des Portrait-Zeichnens und auch einige Tipps erläutert werden.
Das allerwichtigste beim Portrait zeichnen sind die Proportionen! Stimmen die Proportionen nicht, wirkt das ganze Bild am Ende unstimmig und nicht lebensecht.
Ein typischer Fehler, der Anfängern häufig beim Portraitzeichnen unterläuft, ist die richtige Anordnung der Höhe der Stirn und die Lage der Augen. Die Augen sollten in der Mitte des Gesichtes liegen. Der Abstand zwischen ihnen sollte in etwa eine Augenbreite betragen.Das gesamte Gesicht muss am Ende in etwa 5 Augenlängen breit sein.
Ein guter Anhaltspunkt ist auch die Nase. Diese teilt das Gesicht in der Höhe in zwei Hälften. Die Stirnhöhe ist ca. eineinhalb bis zweimal so hoch wie die Nase. Der Maßstab der Mund-und Kinnpartie beträgt ungefähr eine Nasenhöhe.
Zunächst sollte man beginnen die Kopfform grob zu zeichnen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Hinterkopf nicht zu flach gezeichnet wird, sondern eher kugelförmig ist. Danach erst beginnen sie mit der Stirn-,Augen-,Nasen-,Kinn- und Mundpartie.
Dies waren die die wichtigsten Grundlagen des Portait-Zeichnens. Viel Spaß und Erfolg damit!