
Pinsel, Foto: Christoph Schmotz / pixelio.de
Für die Kunst des Malens gibt es viele verschiedene Pinselarten. Wer besonders gute Ergebnisse erzielen möchte, sollte dabei nicht unbedingt auf den Preis achten. Qualität kostet!
Das wertvollste Pinselhaar stammt von dem Kolinsky-Rotmarder, der nur in Sibirien und einigen Teilen Chinas und Koreas vorkommt. Durch seine perfekte Elastizität und Feinausbildung wird das Haar nur für besonders teure Aquarell- und Ölpinsel verwendet. Mit diesem Pinselhaar erzielt man die besten Ergebnisse.
Kunsthaar-Pinsel sind besonders für Hobbymaler geeignet, da sie günstig und trotzdem effektiv sind. Dabei wird unterschieden zwischen Torray-, Leonex- und Krex-Kunsthaar. Einziger Nachteil an diesen Pinselhaaren: sie geben weniger Farbe ab als Echthaarpinsel.
Der Fehhaar-Pinsel, dessen Haare von russischen und kanadischen Eichhörnchen gewonnen wird, ist das dünnste Haar, dass für die Pinselproduktion verwendet wird. Es ist besonders weich und eignet sich hervorragend für die Aquarellmalerei.
Für Ölfarben sind Rindshaar-Pinsel am besten geeignet. Die Haare werden aus den Ohrmuscheln der Rinder geschnitten und sind sehr kräftig, perfekt also für die Malerei mit Ölfarben.
Doch bestimmen nicht nur die Pinselhaare über die Qualität des Pinsels, auch die Zwinge und der Stiel müssen hochwertig verarbeitet sein, um dem Maler eine gute Handhabung zu gewährleisten.