
Stift, Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de
Perspektivisches Zeichnen ist eine der größten Herausforderungen in der Kunst. Denn nur die richtige Perspektive lässt Objekte realistisch erscheinen. Für die richtige Perspektive ist muss man wissen, dass das Auge alle Objekte verzerrt wahrnimmt. Dies kann man daran erkennen, dass für unser Auge Räume mit zunehmender Entfernung immer enger werden oder Gegenstände immer kleiner. Bezugspunkte für das Zeichnen sollten daher immer die Horizontlinie und ein Fluchtpunkt sein. Der Fluchtpunkt, ist der Punkt an dem die Fluchtlinien der immer kleiner werdenden Objekte sich treffen.
Die einfachste Perspektive ist die Zentralperspektive, bei der alle Linien in einem Fluchtpunkt zusammenlaufen.
Darüber hinaus gibt es noch die Frosch-,Normal-und Vogelperspektive. Bei der Froschperspektive betrachtet man den Gegenstand von unten und im Gegensatz bei der Vogelperspektive von oben. Wenn man die Normalperspektive zeichnen möchte, dann sieht man den Gegenstand frontal von vorn an.
Anspruchsvoller ist hingegen die Perspektive mit 2 Fluchtpunkten. diese Darstellung wird für die sogenannte Eckperspektive verwendet.
Die Dritte Stufe des perspektivischen Zeichnens stellt die Perspektive mit 3 Fluchtpunkten dar. Hierbei wird bei der Eckperspektive zusätzlich eine Verzerrung nach oben hin dargestellt. Diese Art der Zeichnung benötigt man z.B. in der Architektur, um große Gebäude eindrucksvoll und dreidimensional darzustellen.