Die Seidenmalerei
1.Dezember 2011 von Stefan

© Pixeltheater - Fotolia.com

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Die kalten Monate sind angebrochen und was gibt es schöneres, als gemütlich zu Hause einer Tätigkeit nachzugehen. Doch welche Art der Tätigkeit eignet sich für die Wintermonate? Die einen stricken, die anderen backen und wieder die nächsten versuchen sich an der Seidenmalerei. Die Seidenmalerei ist eine anspruchsvolle Betätigung, die man erlernen muss. Wer schon einmal Seide bemalt hat, der weiß, welch eine filigrane Arbeit das ist. 

Wer mit der Seidenmalerei anfängt, der sollte sich zuvor informieren, welche Art von Farben man benötigt und wie man an die Arbeit rangeht. Am besten, Sie machen sich erst einmel einig Gedanken darüber, was Sie bemalen möchten und welches Motiv auf das Tuch oder den Stoff soll. Das Material ist relativ teuer, deswegen ist die Überlegung das A und O zu Beginn der Seidenmalerei. 

Wenn Sie wissen, was Sie vorhaben, sollten Sie sich eine kleine Liste machen. Diese Liste sollte die Materialien beinhalten, die Sie zur Seidenmalerei benötigen. 

Zu aller erst sollte man verschiedene Farben besorgen. Für den Anfang reicht es, wenn Sie sich mit schwarz, braun, gelb, grün und blau ausstatten. Mit diesen Grundfarben lässt sich eine variable Farbpalette mischen. Zum aufhellen der Farben ist es von Vorteil, wenn Sie auch ein Mischweiß im Farbkasten haben. Außerdem sollte man immer ein Abdeckweiß haben, damit man die weißen Flächen auf dem Tuch kennzeichnen kann. Neben den Farben benötigt man außerdem mehrere Pinsel. Sie sollten verschiedene Stärken besitzen. Es lohnt sich sowohl Borsten- als auch Haarpinsel einzukaufen. Wenn Sie dies alles beisammen haben, können Sie fast schon loslegen. Jetzt brauchen Sie nur noch ein Bügeleisen, etwas Zeitungspapier, einen Rahmen zum spannen und ein paar Klemmen. Stellen Sie sich außerdem Töpfe zum Mischen der Farben bereit und ein Glas mit klarem Wasser, in dem Sie die Pinsel immer wieder aufwaschen können. Und schon kann es losgehen. 

Komplementärkontraste
10.Juni 2011 von Erik

Farbenlehre, Foto von TheTrigger/flickr.com

Farbenlehre, Foto von TheTrigger/flickr.com

Wer das Malen lernen will, muss zunächst einmal die Farbenlehre für sich entdecken. Für Bilder und Kunstwerke kommen die verschiedensten Farben zum Einsatz. Einige häufiger, andere seltener. Dabei gehört es zur Künstlerehre, sich nicht etwa auf die Farbkästen aus der Grundschule zu verlassen, sondern jede gewünschte Farbe, selbst zu mischen. Dafür ist es nötig zu wissen, welche Farben es gibt und durch welche Farbkomponenten sie zurechtgenischt werden. Dazu dient die Farbenlehre.

Das bekannteste Hilfsmittel dafür ist der Farbkreis, der zeigt, in welcher Beziehung Farben zueinander stehen und wie man bestimmte Farbtöne erzeugen kann. Er besteht aus zwölf verschiedenen Farben, die in verschiedene Kategorien eingeteilt sind. Zunächst sind das die Primärfarben Rot, Blau und Gelb. Aus diesen Grundtönen können dann die Sekundärfarben Orange, Grün und Violett entstehen. Damit wären die sieben Farben auf der Regenbogenleiter komplett, aus denen sich wiederum die Tertiärfarben Gelborange, Rotorange, Rotviolett, Blauviolett, Blaugrün und Grüngelb ergeben.

All diese Töne bilden zusammen den Farbkreis, in dem sich jeweils die Komplementärfarben gegenüber liegen. Bei Verwendung, bilden diese einen sogenannten Komplementärkontrast, der in Bildern für Spannung und reizvolle Effekte sorgen kann, die dem Betrachter ins Auge fallen. So verhält es sich bei Gelb und Violett, Rot und Grün sowie Blau und Orange, die sich im Farbkreis gegenüberliegen.

Interessant ist es zu beobachten, dass das menschliche Auge bei intensivem Betrachten einer bestimmten Farbfläche von selbst eine weitere Fläche mit der jeweiligen Komplementärfarbe erzeugt. Dies kann man ganz leicht herausfinden, schaut man nach Betrachten einer Farbe an eine weiße Wand, die dann die neue Fläche zeigt.

Neutrala Farben nennt man beispielsweise Braun, Grau und Erdfarben, die beim Mischen zweier Komplementärfarben entstehen.

Auch die Farbtemperatur kann in der Anordnung im Kreis genau bestimmt werden. So zählen die Töne von Blauviolett bis Grün zu den warmen Farben, die Töne von Violett bis Gelb zu den kalten. Hier sind nur reine und durch Mischen erzeugte Farben in zweidimensionaler Ebene zu sehen. Das Dazugeben von Weiß oder Schwarz, verändert die Helligkeit und schafft einen dreidimensionalen Farbraum. Durch das Beimischen von Grau, verlieren die Farben an Intensität. Im Farbkreis besitzen alle Farben eine volle Sättigung.

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