Die Kunst des Comic-Zeichnens
10.März 2011 von Celine

Comic, Foto: GuGGgar_flickr

Jedem von uns sind sie schon einmal begegnet: Comics. Ob in Form von Mickey Mouse-Heftchen im zarten Kindesalter oder etwa in Gestalt von Kultklassikern wie Asterix und Obelix. Doch worauf muss man achten, wenn man sich selbst am Comiczeichnen versuchen möchte? Im Folgenden sollen einige erste hilfreiche Tipps gegeben werden:

Natürlich, und so viel dürfte jedem klar sein, muss man sich zunächst einmal Gedanken um das Thema des eigenen Comics machen. Wovon soll mein Comic handeln? Wie verleihe ich der ganzen Sache die nötige Spannung? Fragen, mit denen sich jeder potentielle Comiczeichner im Vorfeld befassen sollte. Darin über geht auch die Frage, welche Charaktere die Comicgeschichte tragen sollen. Wer ist Hauptcharakter? Wie viele davon benötigt meine Geschichte? Womit ist die Hauptfigur ausgestattet – besonderen Kräften, besonderem Verstand oder sonstigen besonderen Charaktereigenschaften? Wer ist Held, wer ist Antiheld? Es ist immer wichtig, darauf zu achten, dass die Hauptfigur einen einmaligen, unverwechselbaren Charakter aufweist. Mögliche Charaktere können etwa sein: der Anführer, der Schlaumeier, der Fresssack, der Angsthase, der Außenseiter, der Handlanger oder der Befehlshaber.

Jetzt gilt es, die Geschichte des Comics im Einzelnen festzulegen: was passiert wie, wo und wann? Welches Genre ist angestrebt? Komödie, Action, Romantik, Fantasy, Alltägliches oder eine Kombination? Liegt die Geschichte vor, am besten in einer Art Drehbuch geschrieben, geht es an die Bebilderung. Hier sollte man zunächst alle Bilder mit Bleistift vorzeichnen. Im Anschluss zeichnet man die Konturen mit einem Tuschestift vor. Danach kann nach Belieben coloriert werden. Wichtig: die Texte sollten als letztes gesetzt werden. Achten Sie darauf, die Textblöcke gut leserlich und übersichtlich zu gestalten! Und fertig ist Ihr erster Comic!

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