Die Airbrushtechnik entstand eigentlich um Fotos und Bilder retuschieren zu können. Mittlerweile hat sich eine eigene Kunstsparte daraus gebildet die direkt im Zusammenhang mit Graffiti steht. Auch bei Bodypaintings, Autolackierungen Illustrationen oder sogar bei der Nagelmodellage wird sie mittlerweile verwendet.

Airbrush Tinkerbell, Foto: Airbrush Me_Flickr
Doch um mit dieser Art des Besprühend umgehen zu können benötigt man zunächst 4 Komponenten. Nämlich eine Airbrush Pistole, einen Kompressoer, Farben und auch Schablonen. Generell kann man eigentlich jede Farbe dafür verwenden, meistens arbeitet man mit einem Druck zwischen 1.5 und 3 bar, dafür muss die Farbe eben geeignet sein. Die meisten Airbrush Künstler nutzen Schablonen, denn es ist wirklich nicht einfach mit der freien Hand eine saubere Arbeit abliefern zu können.
Man unterscheidet unter mehreren Techniken. Einmal gibt es die Single-Action. Hierbei sind die Luft- und Farbmengen abhängig voneinander geregelt. dann gibt es auch so genannte Double Action Pistolen, hier sind Luft und Farbzufuhr voneinander getrennt. Außerdem kommt es noch auf die Position des Farbbehälters an.
Auch in der Kosmetik kommt die wunderbare Technik immer wieder zum Einsatz. Sowohl in der Nagemodellage als auch in vielen Bräunungsstudios werden die Farbpistolen verwendet. Die Möglichkeit, Dinge präzise und gleichmäßig aufzutragen ist wirklich vor allem in diesem Bereich Gold wert.
In der Kunstszene wurde die Technik vor allem über den Bauhaus und den Popart Stil populär. Vor allem Farbverläufe gelingen mit den Pistolen besonders gut. Wichtig ist sich stets zu schützen, denn die kleinen Sprühpartikel gelangen leicht in die Atemwege. Auch Handschuhe sollten getragen werden, und vorallem das Tragen einer augenmaske ist sehr wichtig für den Umgang mit dem Luftdruck und der Farbe.
Die Airbrushtechnik ist wirklich vielseitig und wird in vielen Lebenslagen verwendet. Wer wirklich interesse daran hat und auch mal selbst sprühen will kann an speziellen Workshops teilnehmen.