Räumlichkeit erzeugen
18.Oktober 2011 von Stefan

Räumlichkeit, Foto: this von exel_flickr

Räumlichkeit, Foto: this von exel_flickr

Räumliches Zeichnen ist nicht einfach und wird vor allem in der Architektur und in Technischen Zeichnungen benutzt. Damit Dinge Räumlichkeit bekommen, muss man einige Dinge beachten.

Um auf einem zweidimensionalen Blatt einen Raum darzustellen ist die beste Methode die Benutzung einer Horizontallinie. Noch räumlicher wirkt das Bild, wenn man mehrere Horizontallinien übereinander setzt. Auch die Entfernung zum Motiv spielt eine Rolle.

Möchte man Körper räumlich darstellen, kann man sie beispielsweise staffeln. Dies bedeutet, dass man sie hintereinander anreiht oder sie beliebig zusammenstellt. Bei mehreren gleich großen Objekten müssen die Hinteren natürlich kleiner als die Vorderen sein.

Auch die Oberflächenstrukturen sind zu beachten. Mit zunehmender Entfernung sollten diese unschärfer werden. Dabei kann man die sogenannte Luftperspektive nutzen, welche häufig bei Landschaftsfotos benutzt wird oder die Verbläuung, bei der der Hintergrund zunehmend blauer wird.

Auch die Farb- und Helligkeitskontraste nehmen mit zunehmender Entfernung ab. Schatten bilden Formen und Parallele Linien, die in die Tiefe führen, laufen auf einen Punkt zu, den sogenannten Fluchtpunkt.

Das Anmischen von Pigmenten mit Acrylbinder
16.September 2011 von Erik

Acrylporträt in Arbeit, Quelle: kajdax/Flickr.com

Acrylporträt in Arbeit, Quelle: kajdax/Flickr.com

In der Kunst versuchen sich schon seitdem es diese Richtung gibt immer mehr Künstler sich zu individualisieren um sich von der Masse abzusetzen. Dies ist nichts neues und ein wesentlicher Bestandteil der die Kunst ausmacht. Denn was wäre Kunst, wenn jeder das gleiche malen würde und keiner sich seinen eigenen Gedanken hingibt, sondern viel eher schaut was die anderen machen und dies kopiert. So lebt Kunst gerade von den eigenen Ideen, Vorstellungen und Wünschen welche der Künstler versucht unvermittelt aufs Papier bzw. auf die Leinwand zu bringen. Dabei lässt er seinen Emotionen freien Lauf und erstellt, insofern er ein begabter Künstler ist, ein sehr lebhaftes Bild mit viel Ausdruck. Doch manche Künstler gehen noch einen Schritt weiter. Ihnen ist es nicht nur wichtig das Motiv selbst zu entwerfen und auf die Leinwand zu bringen, sondern sie möchten dass ihr Bild auch aus selbsthergestellten Materialien besteht. So greifen immer mehr Künstler zu der Möglichkeit ihre Farben selbst herzustellen und dem Bild eine weitere persönliche Note zu verleihen. Da der die Acrylmalfarbe derzeit die beliebtese ist folgt hier nun eine kleine Erläuterun wie dies funktioniert.

Erst einmal ist zu sagen, dass der Künstler eine Menge Geduld, Sorgfalt und eine gewisse Systematik benötigt. Besonders bei Acrylfarben ist das der Fall. Denn je nach Anteils des Bindemittels Acryl verändert sich der Farbwert nach dem Auftrocknen. Das Reinacryl ist eine milchige, dickflüssige Substanz, die aber wasserklar auftrocknet und (zumeist) einen seidenmatten Glanz erzeugt. Je mehr Pigmente in der selber hergestellten Farbe sind, desto weniger Pigmente kann das Bindemittel abbinden. Die Folge ist, dass die Farbstoffe zum Teil auf der Farboberfläche lediglich “anhaften” und zwar fest verbunden – aber nicht mit dem Acryl umschlossen sind. Das Ergebnis ist dann das Aussehen der ungebundenen Pigmente. Wird sehr viel Acryl zu den Pigmenten gegeben, dann überwiegt der Bindemittel-Anteil, und auf der Farb-Oberfläche schwimmt das Acryl. Dabei wird der Farbton deutlich dunkler.

Der Bleistift
14.September 2011 von Stefan

Er ist aus so vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken, dass wir ihn als selbstverständlich erachten. Er ist in Federtaschen, Aktenmappen, Handtäschchen und Schreibtischschubladen zuhause. Kinder nutzen ihn ebenso wie Architekten oder Maler. Er ist klein, handlich und wiegt selten mehr als 40 Gramm.

Die Rede ist vom Bleistift. Das Schreibgerät besitzt eine unglaublich lange Geschichte. Seinen Namen trägt der Stift heute übrigens zu Unrecht, denn schon lange wird für die Mine kein Bleierz mehr verwendet. Stattdessen ist es Graphit, was in der schlanken Hülle steckt und unsere Linien zeichnet. Der Schaft des Stiftes wird meist aus Zedernholz gefertigt. Natürlich gibt es unzählige Varianten des beliebten Stiftes: Druckbleistifte oder Fallminenstifte sind gern gesehene Begleiter in Büro und Schule. Hauptsächlich verwendet man Bleistifte zum Skizzieren, Zeichnen, für Schriften in Steno oder einfach zum Notieren von Notizen. Er ist besonders beliebt, weil man das Gezeichnete oder Geschriebene problemlos wieder wegradieren kann.

Der Bleistift, Foto: suicideofmine_flickr

Der Bleistift bekam schon die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Man nannte ihn Reißblei, Bleiweißstift oder Wasserblei. In der saloppen Sprache von Schulkindern wird er auch oftmals nur „Bleier“ genannt. Im französischen heißt Bleistift „crayon“. Dies führte dazu, dass man ihn auch im Deutschen lange Zeit so nannte.

Es gibt verschiedene Härtegrade von Bleistiften. Wer zeichnet, der benutzt oft die Härten der Stufe B. Diese sind sehr weich bis tonsanft. Bleistifte der mittleren Härte sind mit dem Kürzel HB oder F versehen. Diese kann man zum Schreiben verwenden. Harte Bleistifte werden meist zum zeichnen geometrischer Formen verwendet. Man kennzeichnet sie mit dem Buchstaben H.

Dabei unterscheiden sich die Härte-Grade noch einmal. Von H bis 9H ist im Fachhandel alles erhältlich.

Man sollte sich, wenn man unschlüssig ist, am besten beraten lassen, welcher Bleistift für welche Zwecke geeignet ist.

Ganz einfach Landschaften zeichnen
11.August 2011 von Theimagecreator

Landschaftszeichnung, Foto: pearl gaby_flickr

Landschaftszeichnungen zeigen Berge, Seen, Städte, Park- aber auch Fabriklandschaften und, anders als beim Stillleben, einen viel größeren Ausschnitt au der gewählten Umgebung.

Die große Herausforderung bei solchen Landschaftszeichnungen ist, dass nicht alle Objekte wie Bäume, Gebäude oder Berge in all ihren Details auf das Papier gebracht werden können. Das würde zu niemals endenden Arbeiten führen und muss deshalb in vereinfachter Weise dargestellt werden. So werden Blätter einer Baumkrone, Bäume in Wäldern oder Gräser auf ganzen Wiesen nur angedeutet.

Die nächste Hürde für ein Landschaftsbild sind natürlich auch die Naturgewalten. Wind und Regen spielen dir gerne einen Streich, indem sie Blätter und Äste in andere Richtungen wehen, während du sie gerade zeichnen wolltest. Auch der Stand der Sonne verändert das Verhältnis von Licht und Schatten und zudem manchmal ganze Landschaften, sodass das Gesehene mit mit Gezeichneten schnell nicht mehr übereinstimmt.

Hat man die Landschaft erst einmal gewählt, muss vor Beginn des Zeichnens natürlich auch feststehen, in welcher Jahreszeit diese sich befinden soll.

Zunächst können auch verschiedene Entwürfe angefertigt werden, um die Anordnung der Bildobjekte an die Wahl des Horizonts sowie mit der Größe und der Art des Ausschnittes anzupassen.

Ist der Entwurf nun entstanden und soweit abgebildet, kann sich um die Feinheiten gekümmert werden. Dabei ist es oft vorteilhaft, ein paar Hingucker in seiner Zeichnung unterzubringen, die das Ganze noch interessanter gestalten.

So wäre es beispielsweise auch schnell langweilig, wenn sich nur waagerechte Linien und Strukturen im Bild finden. Als kleiner Kontrast können Objekte in senkrechter Anordnung, Bäume beispielsweise, dienen.

Sind diese kleinen Hinweise durchdacht und berücksichtigt, kann das Zeichnen in der Natur sogleich beginnen.

Bilder einfach und kostenlos bearbeiten
9.August 2011 von Erik

Mit Photoshop bearbeitet, Foto: cuba gallery_flickr

Wer kennt das nicht. Da ist man gerade aus dem Strandurlaub auf Fuerteventura zurückgekehrt und möchte sich an den Bildern der Digitalkamera erfreuen, wird jedoch bitter enttäuscht. Hier ein kleine Unschärfe und dort ein Sonnenuntergang ohne die satte Pracht der Farben. Alles umsonst? Nichts als Ärger? Das muss nicht mehr sein, denn seit einiger Zeit gibt es diverse Programme, mit denen man auch noch so verhunzte Bilder wieder vorzeigbar machen kann.

Noch vor ein paar Jahren musste man tief in die Tasche greifen, wenn man sich vor der Familie und den Freunden nicht blamieren wollte. Da machte es einem Photoshop wahrlich nicht einfach, denn nicht jeder konnte sich das Prgramm leisten. Auch heute noch ist „Photoshop“ von Adobe die Nr. 1, wenn es um die Preishöhe unter den Bildbearbeitungs-Software geht. Aber es geht auch anders.

Man muss sich nicht den Ferrari unter den Bildbearbeitungs-Programmen leisten, um zu glänzen. Die Lösung kam relativ früh mit den kostenfreien Online-Tools, die man recht einfach runterladen kann. Leider waren diese noch vor einiger Zeit, zwar kostenfrei aber qualitativ gesehen, nicht die beste Lösung.

Diese Zeit ist längst passé. Wer mit einem aktuellen Adobe Flash-Plugin und einer ordentlichen Internetverbindung arbeitet, der muss sich mit den kostenfreien Bildbearbeitung-Programmen online-technisch nicht mehr verstecken.

Die Anwendung ist ebenso einfach wie auch bequem. Nach der kostenfreien Registrierung kann es bei den meisten Online-Tools bereits losgehen. Von der einfachen Bildvergrößerung bis hin zur umfangreichen Bearbeitung der Bilder, alles ist drin. So bleiben dem User keine Wünsche mehr offen.

Beachten sollte man lediglich, dass nicht alle zusätzlichen Funktionen umsonst sind. Hier ist besondere Obacht geboten. Doch wer sich aufmerksam das Angebot durchliest, der muss nicht mehr nach seinem Portemonnaie greifen.

Das Stillleben
25.Juli 2011 von Celine

Stilleben aus Obst, Foto: rainer pfingst_flickr

Jeder kennt mit Sicherheit die folgende Begebenheit aus dem Kunstunterricht: Der Kunstlehrer stellt vorne etwas hin und die Schüler sollen es zeichnen. Meistens handelte es sich dabei um eine Obstschale oder verschiedene Gefäße. Gerne wurde auch eine menschliche Figur mit ins Bild gesetzt, welche dann mit gezeichnet werden musste. Ganz klar handelt es sich hierbei um ein Stillleben. Manche mögen es, anderen hassen es.

Jedoch kann es eigentlich jeder ganz gut beherrschen wenn er ein paar Tipps und Regeln beachtet. Bei der Auswahl des Stilllebens hat man als Schüler meistens keinen großen Einfluss. Trotzdem ist es vielleicht ganz praktisch über die Anordnung und Auswahl der Gegenstände ein paar Kleinigkeiten zu wissen.

Sollten die dargestellten Gegenstände zueinander passen und einer gemeinsamen Kategorie angehören wie beispielsweise Obst oder Gefäße. Interessanter wird es jedoch auch, wenn eine Form dabei ist die sich von den anderen unterscheidet. Bei vielen runden Früchten wäre zum Beispiel ein kantiges Glas mittendrin sehr interessant.

Wichtig ist beim Abzeichnen, dass man sich darüber im Klaren ist, dass sich das Motiv während des Zeichnens verändert. So wandert die Sonne weiter und verändert somit den Schatten des Stilllebens. Auch die Perspektive ändert man durch seinen Betrachtungswinkel manchmal. Am einfachsten ist es wenn man das Motiv fotografiert und dann von dem eben besagten Foto abzeichnet.

Am besten lässt es sich zeichnen wenn man vorher über die Anordnung auf dem Blatt nachdenkt. So kann man ein Dreieck über das Blatt zeichnen. In diesem Bereich kommen dann die Früchte oder sonstigen Motive. Auf der untersten Linie des Dreiecks zeichnet man dann noch ein flaches Dreieck. Dies gibt an, wie weit man die Schatten zeichnen wird. Mit Hilfe dieser beiden geometrischen Figuren (die im übrigen nicht immer Dreiecke sein müssen) hat man sein Blatt schon sehr gut unterteilt. Und dann kann es auch schon losgehen!

Perspektivisches Zeichnen
11.Juli 2011 von Celine

Perspektivische Zeichnung, Quelle: Joe Crawford (artlung)_flickr

Perspektivisches Zeichnen ist die Grundlage für viele gestalterische Berufe. Auch Architekten zum Beispiel sollten diese Fähigkeit unbedingt besitzen. Denn mit Hilfe einer perspektivischen Zeichnung stellt man die Dreidimensionalität eines Gegenstandes da, und das auf einer zweidimensionalen Ebene. Vor allem für den Entwurf verschiedener Modelle oder Produkte ist diese Anfertigung des Entwurfs existenziell. Wichtig ist es stets einen Fluchtpunkt zu haben.

Für das perspektivische Zeichnen gibt es einige Grundregeln. Zunächst steht fest dass alle senkrechten Linien in der Realität auch in der Zeichnung senkrecht bleiben. Alle waagerechten Linien verlaufen zu einem Fluchtpunkt der auf der Horizontlinie liegt. Außerdem ist stets zu beachten dass die Linien vor und hinter der Abbildungslinie proportional verkürzt werden.

Es gibt jedoch noch Unterschiede in den einzelnen Möglichkeiten etwas perspektivisch zu zeichnen. Es  wird nochmals unterschieden zwischen Vogelperspektive, Normalperspektive, Froschperspektive oder Quaderperspektive. Hier kommt es jeweils auf die Sichtweise an aus welcher das Objekt das perspektivisch dargestellt werden soll betrachtet wird.

Die Sichtweisen erklären sich hierbei fast von selbst. Bei der Vogelperspektive schaut der Betrachter von Oben herab, bei der Froschperspektive von Unten nach Oben. Bei der Quaderperspektive sind vier Ebenen in verschiedenen Höhen einzusehen. Hierbei werden die beiden oberen Ebenen aus leichter Froschperspektive und die beiden unteren aus leichter Vogelperspektive betrachtet. Wichtig beim perspektivischen Zeichnen ist vor allem das Einhalten von Maßstäben und ein genaues Vorgehen beim Arbeiten.

In der Malerei gibt es noch eine weitere perspektivische Darstellungsmöglichkeit, nämlich die Luftperspektive. Hier handelt es sich vor allem um die Darstellung der verschiedenen Fabrstufen des Himmels und dessen Reflektionen. Faktioren hierfür sind zum Beispiel die Tageszeit und das Wetter. Perspektive wird hier durch Farben dargstellt. Auch Spiegelungen auf Gewässern und ein reflektierender Boden können in einem Gemälde Perspektive aufbauen.

Anleitung zum Zeichnen
8.Juli 2011 von Stefan

Zeichnung, Foto: 5printer_flickr

Von der Idee zum Bild ist es ein langer Weg. Doch auch der Weg von der Vorbereitung bis zum fertigen Bild ist ein langer Prozess, den man nicht unterschätzen sollte. Anfänger stürzen sich nach der ersten Idee häufig in ein Bild hinein und sind dann enttäuscht, wenn es am Ende doch nicht so aussah, wie sie es sich gedacht hatten. Denn hinter einem guten Bild steht viel Vorarbeit und Planung. Wenn man eine Idee hat sollte man zunächst eine Art zeichnerisches Brainstorming machen. Wenn man beispielsweise eine Phantasiekreatur erschaffen will, wird es sicherlich nicht beim ersten Versuch erfolgreich sein. Besser ist es einige Skizzen zu Papier zu bringen und Ideen auszuprobieren und wieder zu verwerfen. Dabei erst merkt man wie genau die Vorstellung ist und welche Defizite noch herrschen. Nicht entmutigen lassen, wenn es auch nach einigen Anläufen nicht klappt. Allein aus der Phantasie zu zeichnen ist eine der schwersten Aufgaben für einen Künstler. Deswegen hilft es immer sich ein Vorbild in der Realität zu suchen – oder eben selber herzustellen.

Eine Vorlage kann die Arbeit ungemein erleichtern und ist ein ganz natürlicher Prozess bei der künstlerischen Arbeit. Kein Künstler hat völlig autonom, ohne Vorbilder oder Hilfsmittel gearbeitet. Vorlagen findet man überall. Das Internet ist eine überreiche Quelle für Bilder und Figuren, die die Phantasie anregen können. Hat man eine Vorlage, wird die Idee bestimmt gleich viel einfacher umzusetzen sein. Nachdem man eine Serie von Skizzen und Übungen erstellt hat, wird man ein gutes Gefühl für das Bild entwickeln. Jetzt kann man sich seine beste Skizze als Vorlage nehmen und sein Bild vorsichtig komponieren. Jetzt erste beginnt der eigentliche Malakt – aber das ist ein noch ganz anderes Problem.

Tipps für die Schwarz-Weiss Fotografie
1.Juli 2011 von Erik

Starke Kontraste, Quelle: iam_photography_flickr

Die Schwarzweiß-Fotografie ist eine Wissenschaft für sich. Dennoch gibt es ein paar Tricks, mit denen man leichter reinfindet.

Zunächst sollten die Minimalanforderungen an die Ausrüstung erfüllt werden. Schwarzweiß-Fotos brauchen eine Nachbearbeitung, um ein gutes Resultat erzielen zu können. Daher benötigen Sie außer Ihrer Kamera auch ein Graphikprogramm, welches zumindest den Kontrast für Helligkeit beeinflussen kann. Viele der modernen Kameras bieten bereits einen SW-Modus an. Auf diesen sollten Sie jedoch verzichten, denn danach kann man das Bild nur schwer bearbeiten.

Auch wenn es paradox klingt, geht es bei der Schwarzweiß-Fotografie vor allem um Farbwahrnehmung. So beispielsweise wirkt der blaue Himmel in SW nur noch matschig grau und die Farbe grün wirkt zwar strahlend, ihre Wirkung in grau fällt jedoch weg. Damit man die gleiche Wirkung in Schwarzweiß erzielt, sollte man daher gleich helle Farben in Farbkontrasten fotografieren.

Bei Schwarzweiß-Fotografien geht es also hauptsächlich um Kontraste. Daher wirken sehr helle und sehr dunkle Flächen nebeneinander sehr ästhetisch. Übung macht den Meister. Zum Einstieg fotografieren Sie viel und zwar mit dem Hintergrund von großen und homogenen Flächen und achten Sie dabei auf Gegenlicht-Situationen. Dabei kann man entweder die im Schatten liegenden Teile des Ausschnitts richtig belichten, oder die Belichtung wird auf die im Licht liegenden Teile des Bildes eingestellt. Machen Sie Aufnahmen von großen Plätzen beispielsweise schräg von oben, oder von Häuserwänden und Himmel und setzten Sie ein Motiv davor. Die Motive sind je nach Belieben frei wählbar – Freunde, parkende Autos oder Passanten würden die Kontrastfunktion gut erfüllen.

Natürlich ist es am einfachsten im Herbst oder Winter mit den Experimenten anzufangen. In dieser Zeit bietet die Natur das perfekte Licht und die geeignete Umgebung um stilvolle Stillleben zu fotografieren.

Das Malen mit Kohle
30.Juni 2011 von Celine

Kohle, Quelle: Grey59 / pixelio.de

Gekonnte Zeichnungen mit Kohle erfahren nicht nur von ambitionierten Freizeit- oder Hobbykünstlern allgemeine Bewunderung, sie erfahren auch von weniger kunstversiertem Publikum eine gewisse Aufmerksamkeit. Jeder, der sich mit Zeichnen intensiv auseinandersetzt oder auseinandergesetzt hat, wird irgendwann einmal auf die Idee kommen, das Zeichnen mit Kohle ausprobieren zu wollen. Da dies jedoch eine ganz bestimmte Technik und ein bestimmtes Vorwissen benötigt, seien im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps und Tricks formuliert.

Zu erst einmal muss bemerkt werden, dass Zeichnen mit Kohle eine Menge Geschicklichkeit, eine ruhige Hand und ausgeprägtes Fingerspitzengefühl verlangt, obwohl es ganz leicht und einfach aussieht, wenn man einem erfahrenen Zeichner über die Schulter blickt. Erste Regel für das Zeichnen mit Kohle ist, – sofern man sich noch im Anfängerstadium befindet – sich mit den gängigen Techniken und Methoden des Zeichnens zu beschäftigen, die für den Einsatz von Kohle in Frage kommen.

Bevor man mit dem Zeichnen und der Kohle loslegt, sollte man darauf achten, die Arbeitsgrundlage vorzubereiten und alle nötigen Werkzeuge und Materialien bereit zu legen. Nicht vergessen, die Arbeitsfläche mit Zeitungspapier abzudecken, da das Arbeiten mit Kohle doch eine relativ schwarze Angelegenheit ist. Sind diese Vorbereitungen getroffen, benötigt man natürlich das eigentliche Arbeitswerkzeug, die Zeichenkohle in unterschiedlichen Härtegraten, Schleifpapier, Wasser, einen Pinsel, ein Stück Knete, Tücher, Wattestäbchen, Spray zum Fixieren der Zeichnung und ein wenig Reißkohle, die sich allerdings recht schwierig vom Papier wieder korrigieren lässt.

Als Anfänger empfiehlt es sich, zunächst vorwiegend mit der Zeichenkohle zu arbeiten. Dabei wird man feststellen, dass sich breite Linien dadurch erzeugen lassen, indem man ein Stück Kohle abbricht und über das Papier fährt. Intensität lässt sich dabei durch differenzierten Druck erzeugen. Um auch feine Linien zeichnen zu können, sollte man vorher das Kohlestück unbedingt mit dem Schleifpapier in eine Form mit Spitze bringen. Da die Kohle als natürliches Material sehr flexibel ist, bietet sich natürlich die Wischtechnik an, die durch ein Tuch oder mittels der Finger und Hände oder auch das Stück Knetgummi perfektioniert werden kann. Dieses dient aber in erster Linie dazu, wenn nötig fehlerhafte Bestandteile der Zeichnung nachträglich zu korrigieren. Besteht dagegen die Absicht, kleinste Flächen partiell aufzuhellen oder zu verwischen, so sollte man jedoch besser zum Wattestäbchen greifen.

Generell gilt nun als oberste Devise: Üben, üben, üben. Bevor man komplexere Motive mit Kohle zu zeichnen beabsichtigt, sollte man zunächst einmal die einfachsten Zeichentechniken über eine längere Zeit verinnerlichen und praktisch ausprobieren. Die Kosten beim Zeichnen der Kohle sind insgesamt sehr überschaubar. Unerlässlich ist allerdings, das vollendete Werk mit Fixierspray oder alternativ handelsüblichem Haarspray in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten, da ansonsten nachträgliches Verwischen den Bestand des Kunstwerks gefährden könnte.

SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
»  Copyright 2011: Imagecreator