Zeichnen mit Kohle
14.Februar 2012 von Stefan

© Gerhard Wanzenböck - Fotolia.com

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Kohlezeichnungen sind ausdrucksstark und haben Atmosphäre. Bereits wenige Striche reichen aus, um einen eindrucksvollen Effekt zu erzielen. Das Zeichnen mit Kohle eignet sich besonders gut zum Skizzieren, für Portraitmalerei, für Aktzeichnungen und landschaftliche Motive. Viele Künstler benutzen Kohle auch, um eine Vorzeichnung für die Leinwandmalerei anzufertigen. 

Wer mit Kohle zeichnen will, sollte sich möglichst sicher sein und gut frei arbeiten können, weil zu viele Korrekturen und unsicher gezeichnete Linien die Kohlezeichnung schnell dilettantisch wirken lassen. Am besten übt man den richtigen Umgang mit der Kohle und auch die Wischtechniken ausreichend, bevor man sich ans Werk macht. 

Da die Zeichenkohle nach der Anwendung nur locker auf dem Papier liegt, eignet sie sich optimal zum Verwischen. Dazu nimmt man einfach die Finger, Papierwischer, Leder, ein Wattepad oder einen Pinsel. große Flächen kann man problemlos mit der Breitseite der Kohle ausfüllen und dann erst drüber wischen. 
Es ist wichtig, dass man den weich gewischten Teilen der Zeichnung harte und klare Striche gegenüber setzt, damit die Zeichnung nicht unsicher wirkt. Für Details kann man Kohlestifte benutzen oder sich kleine Stücke abbrechen. Damit kann man gut detaillierte und entscheidende Akzente setzen. 
Darüber hinaus kann Zeichenkohle auch radiert werden. Stellen, die mit dem Radiergummi sauber freigelegt werden, ergeben einen tollen Kontrast zur klaren Linie oder verwischten Flächen. Dazu kann man sich auch Schablonen zu Hilfe nehmen. Allerdings sollte man beim Radieren darauf achten, dass das Papier keinen Schaden nimmt. 

Wenn man die Kohlezeichnung fertig gestellt hat, sollte man sie unbedingt fixieren. Dazu nimmt man ein Fixativ, das dafür sorgt, dass die Kohlepartikel mit dem Papier verkleben. Wer sich kein professionelles Fixativ kaufen will, kann dafür auch auf Haarspray zurückgreifen.

Der Bleistift
14.September 2011 von Stefan

Er ist aus so vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken, dass wir ihn als selbstverständlich erachten. Er ist in Federtaschen, Aktenmappen, Handtäschchen und Schreibtischschubladen zuhause. Kinder nutzen ihn ebenso wie Architekten oder Maler. Er ist klein, handlich und wiegt selten mehr als 40 Gramm.

Die Rede ist vom Bleistift. Das Schreibgerät besitzt eine unglaublich lange Geschichte. Seinen Namen trägt der Stift heute übrigens zu Unrecht, denn schon lange wird für die Mine kein Bleierz mehr verwendet. Stattdessen ist es Graphit, was in der schlanken Hülle steckt und unsere Linien zeichnet. Der Schaft des Stiftes wird meist aus Zedernholz gefertigt. Natürlich gibt es unzählige Varianten des beliebten Stiftes: Druckbleistifte oder Fallminenstifte sind gern gesehene Begleiter in Büro und Schule. Hauptsächlich verwendet man Bleistifte zum Skizzieren, Zeichnen, für Schriften in Steno oder einfach zum Notieren von Notizen. Er ist besonders beliebt, weil man das Gezeichnete oder Geschriebene problemlos wieder wegradieren kann.

Der Bleistift, Foto: suicideofmine_flickr

Der Bleistift bekam schon die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Man nannte ihn Reißblei, Bleiweißstift oder Wasserblei. In der saloppen Sprache von Schulkindern wird er auch oftmals nur „Bleier“ genannt. Im französischen heißt Bleistift „crayon“. Dies führte dazu, dass man ihn auch im Deutschen lange Zeit so nannte.

Es gibt verschiedene Härtegrade von Bleistiften. Wer zeichnet, der benutzt oft die Härten der Stufe B. Diese sind sehr weich bis tonsanft. Bleistifte der mittleren Härte sind mit dem Kürzel HB oder F versehen. Diese kann man zum Schreiben verwenden. Harte Bleistifte werden meist zum zeichnen geometrischer Formen verwendet. Man kennzeichnet sie mit dem Buchstaben H.

Dabei unterscheiden sich die Härte-Grade noch einmal. Von H bis 9H ist im Fachhandel alles erhältlich.

Man sollte sich, wenn man unschlüssig ist, am besten beraten lassen, welcher Bleistift für welche Zwecke geeignet ist.

Anleitung zum Zeichnen
8.Juli 2011 von Stefan

Zeichnung, Foto: 5printer_flickr

Von der Idee zum Bild ist es ein langer Weg. Doch auch der Weg von der Vorbereitung bis zum fertigen Bild ist ein langer Prozess, den man nicht unterschätzen sollte. Anfänger stürzen sich nach der ersten Idee häufig in ein Bild hinein und sind dann enttäuscht, wenn es am Ende doch nicht so aussah, wie sie es sich gedacht hatten. Denn hinter einem guten Bild steht viel Vorarbeit und Planung. Wenn man eine Idee hat sollte man zunächst eine Art zeichnerisches Brainstorming machen. Wenn man beispielsweise eine Phantasiekreatur erschaffen will, wird es sicherlich nicht beim ersten Versuch erfolgreich sein. Besser ist es einige Skizzen zu Papier zu bringen und Ideen auszuprobieren und wieder zu verwerfen. Dabei erst merkt man wie genau die Vorstellung ist und welche Defizite noch herrschen. Nicht entmutigen lassen, wenn es auch nach einigen Anläufen nicht klappt. Allein aus der Phantasie zu zeichnen ist eine der schwersten Aufgaben für einen Künstler. Deswegen hilft es immer sich ein Vorbild in der Realität zu suchen – oder eben selber herzustellen.

Eine Vorlage kann die Arbeit ungemein erleichtern und ist ein ganz natürlicher Prozess bei der künstlerischen Arbeit. Kein Künstler hat völlig autonom, ohne Vorbilder oder Hilfsmittel gearbeitet. Vorlagen findet man überall. Das Internet ist eine überreiche Quelle für Bilder und Figuren, die die Phantasie anregen können. Hat man eine Vorlage, wird die Idee bestimmt gleich viel einfacher umzusetzen sein. Nachdem man eine Serie von Skizzen und Übungen erstellt hat, wird man ein gutes Gefühl für das Bild entwickeln. Jetzt kann man sich seine beste Skizze als Vorlage nehmen und sein Bild vorsichtig komponieren. Jetzt erste beginnt der eigentliche Malakt – aber das ist ein noch ganz anderes Problem.

Gezeichnete Gesichter
10.Juni 2011 von evamariabrenninkmeyer

Portrait, Quelle: Raison Bassig_flickr

Eines der beliebtesten Themen wenn es um das Zeichnen geht ist wohl sicherlich das Gesichter- oder Porträt-Zeichnen. Allerdings ist gerade das auch besonders schwierig, denn die individuellen Merkmale und Gesichtszüge von Personen festzuhalten gelingt selten gleich auf Anhieb. Da wir es gewohnt sind ständig und automatisch Gesichter zu erkennen fallen und Unstimmigkeiten in Zeichnungen zum Beispiel schnell auf. Aber mit ein paar einfachen Tipps gelingt das Porträt schnell besser.

Das wichtigste sind zunächst die Proportionen bei dem Gesicht das man malt, denn auch wenn jeder Mensch anders aussieht, so sind doch gewisse Grundproportionen in Gesichtern häufig sehr ähnlich und die Fehler die man bei seinen ersten Porträtzeichnungen begeht meist die gleichen. Ganz wichtig ist zum Beispiel, den Haaransatz nicht zu tief zu zeichnen, das passiert vielen Leuten. Dann rutschen die Augen allerdings zu weit nach oben und die sitzen meist in der Mitte des Gesichts. Man darf sich nicht vom Haaransatz über die eigentliche Kopfgröße oder Stirnhöhe täuschen lassen. Als Orientierung und Maßeinheit kann die Nase dienen so ist die Stirn circa zwei Nasen hoch, die Nase natürlich eine und Mund mit Kinn sind ebenfalls eine Nase hoch. Die Höhe des Gesichts misst also vier Nasen.

Bei den Breitenproportionen des Gesichts gibt es ebenfalls wichtige Anhaltspunkte, die man beim Zeichnen oder Malen eines Portrait beachten sollte. So hat zum Beispiel der Bereich neben den Augen in etwa immer die Breite eines Auges und der Abstand zwischen den Augen ist ebenfalls eine Augenlänge breit. Somit ist das Gesicht also circa fünf Augenlängen breit. Mit diesen einfachen Einteilungen steht dem erfolgreichen Zeichnen von Gesichtern nichts mehr im Weg!



Die Grundlagen des Portrait-Zeichnens
8.April 2011 von Celine

Zeichnen, Foto: Jürgen Frey / pixelio.de

Eine häufig vorkommende und beliebte Art des Zeichnens in der bildenden Kunst ist die Portraitzeichnung. Allerdings wissen viele Leute nicht, dass es auch eine der schwierigsten Techniken ist. Denn dadurch,dass wir mit unseren Augen im Alltag immer Gesichter erkennen müssen, fallen uns Fehler in Portraits besonders schnell auf. In diesem Artikel sollen nun einmal die Grundlagen des Portrait-Zeichnens und auch einige Tipps erläutert werden.

Das allerwichtigste beim Portrait zeichnen sind die Proportionen! Stimmen die Proportionen nicht, wirkt das ganze Bild am Ende unstimmig und nicht lebensecht.

Ein typischer Fehler, der Anfängern häufig beim Portraitzeichnen unterläuft, ist die richtige Anordnung der Höhe der Stirn und die Lage der Augen. Die Augen sollten in der Mitte des Gesichtes liegen. Der Abstand zwischen ihnen sollte in etwa eine Augenbreite betragen.Das gesamte Gesicht muss am Ende in etwa 5 Augenlängen breit sein.

Ein guter Anhaltspunkt ist auch die Nase. Diese teilt das Gesicht in der Höhe in zwei Hälften. Die Stirnhöhe ist ca. eineinhalb bis zweimal so hoch wie die Nase. Der Maßstab der Mund-und Kinnpartie beträgt ungefähr eine Nasenhöhe.

Zunächst sollte man beginnen die Kopfform grob zu zeichnen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Hinterkopf nicht zu flach gezeichnet wird, sondern eher kugelförmig ist. Danach erst beginnen sie mit der Stirn-,Augen-,Nasen-,Kinn- und Mundpartie.

Dies waren die die wichtigsten Grundlagen des Portait-Zeichnens. Viel Spaß und Erfolg damit!

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