Perspektivisches Zeichnen
11.Juli 2011 von Celine

Perspektivische Zeichnung, Quelle: Joe Crawford (artlung)_flickr

Perspektivisches Zeichnen ist die Grundlage für viele gestalterische Berufe. Auch Architekten zum Beispiel sollten diese Fähigkeit unbedingt besitzen. Denn mit Hilfe einer perspektivischen Zeichnung stellt man die Dreidimensionalität eines Gegenstandes da, und das auf einer zweidimensionalen Ebene. Vor allem für den Entwurf verschiedener Modelle oder Produkte ist diese Anfertigung des Entwurfs existenziell. Wichtig ist es stets einen Fluchtpunkt zu haben.

Für das perspektivische Zeichnen gibt es einige Grundregeln. Zunächst steht fest dass alle senkrechten Linien in der Realität auch in der Zeichnung senkrecht bleiben. Alle waagerechten Linien verlaufen zu einem Fluchtpunkt der auf der Horizontlinie liegt. Außerdem ist stets zu beachten dass die Linien vor und hinter der Abbildungslinie proportional verkürzt werden.

Es gibt jedoch noch Unterschiede in den einzelnen Möglichkeiten etwas perspektivisch zu zeichnen. Es  wird nochmals unterschieden zwischen Vogelperspektive, Normalperspektive, Froschperspektive oder Quaderperspektive. Hier kommt es jeweils auf die Sichtweise an aus welcher das Objekt das perspektivisch dargestellt werden soll betrachtet wird.

Die Sichtweisen erklären sich hierbei fast von selbst. Bei der Vogelperspektive schaut der Betrachter von Oben herab, bei der Froschperspektive von Unten nach Oben. Bei der Quaderperspektive sind vier Ebenen in verschiedenen Höhen einzusehen. Hierbei werden die beiden oberen Ebenen aus leichter Froschperspektive und die beiden unteren aus leichter Vogelperspektive betrachtet. Wichtig beim perspektivischen Zeichnen ist vor allem das Einhalten von Maßstäben und ein genaues Vorgehen beim Arbeiten.

In der Malerei gibt es noch eine weitere perspektivische Darstellungsmöglichkeit, nämlich die Luftperspektive. Hier handelt es sich vor allem um die Darstellung der verschiedenen Fabrstufen des Himmels und dessen Reflektionen. Faktioren hierfür sind zum Beispiel die Tageszeit und das Wetter. Perspektive wird hier durch Farben dargstellt. Auch Spiegelungen auf Gewässern und ein reflektierender Boden können in einem Gemälde Perspektive aufbauen.

Das Malen mit Kohle
30.Juni 2011 von Celine

Kohle, Quelle: Grey59 / pixelio.de

Gekonnte Zeichnungen mit Kohle erfahren nicht nur von ambitionierten Freizeit- oder Hobbykünstlern allgemeine Bewunderung, sie erfahren auch von weniger kunstversiertem Publikum eine gewisse Aufmerksamkeit. Jeder, der sich mit Zeichnen intensiv auseinandersetzt oder auseinandergesetzt hat, wird irgendwann einmal auf die Idee kommen, das Zeichnen mit Kohle ausprobieren zu wollen. Da dies jedoch eine ganz bestimmte Technik und ein bestimmtes Vorwissen benötigt, seien im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps und Tricks formuliert.

Zu erst einmal muss bemerkt werden, dass Zeichnen mit Kohle eine Menge Geschicklichkeit, eine ruhige Hand und ausgeprägtes Fingerspitzengefühl verlangt, obwohl es ganz leicht und einfach aussieht, wenn man einem erfahrenen Zeichner über die Schulter blickt. Erste Regel für das Zeichnen mit Kohle ist, – sofern man sich noch im Anfängerstadium befindet – sich mit den gängigen Techniken und Methoden des Zeichnens zu beschäftigen, die für den Einsatz von Kohle in Frage kommen.

Bevor man mit dem Zeichnen und der Kohle loslegt, sollte man darauf achten, die Arbeitsgrundlage vorzubereiten und alle nötigen Werkzeuge und Materialien bereit zu legen. Nicht vergessen, die Arbeitsfläche mit Zeitungspapier abzudecken, da das Arbeiten mit Kohle doch eine relativ schwarze Angelegenheit ist. Sind diese Vorbereitungen getroffen, benötigt man natürlich das eigentliche Arbeitswerkzeug, die Zeichenkohle in unterschiedlichen Härtegraten, Schleifpapier, Wasser, einen Pinsel, ein Stück Knete, Tücher, Wattestäbchen, Spray zum Fixieren der Zeichnung und ein wenig Reißkohle, die sich allerdings recht schwierig vom Papier wieder korrigieren lässt.

Als Anfänger empfiehlt es sich, zunächst vorwiegend mit der Zeichenkohle zu arbeiten. Dabei wird man feststellen, dass sich breite Linien dadurch erzeugen lassen, indem man ein Stück Kohle abbricht und über das Papier fährt. Intensität lässt sich dabei durch differenzierten Druck erzeugen. Um auch feine Linien zeichnen zu können, sollte man vorher das Kohlestück unbedingt mit dem Schleifpapier in eine Form mit Spitze bringen. Da die Kohle als natürliches Material sehr flexibel ist, bietet sich natürlich die Wischtechnik an, die durch ein Tuch oder mittels der Finger und Hände oder auch das Stück Knetgummi perfektioniert werden kann. Dieses dient aber in erster Linie dazu, wenn nötig fehlerhafte Bestandteile der Zeichnung nachträglich zu korrigieren. Besteht dagegen die Absicht, kleinste Flächen partiell aufzuhellen oder zu verwischen, so sollte man jedoch besser zum Wattestäbchen greifen.

Generell gilt nun als oberste Devise: Üben, üben, üben. Bevor man komplexere Motive mit Kohle zu zeichnen beabsichtigt, sollte man zunächst einmal die einfachsten Zeichentechniken über eine längere Zeit verinnerlichen und praktisch ausprobieren. Die Kosten beim Zeichnen der Kohle sind insgesamt sehr überschaubar. Unerlässlich ist allerdings, das vollendete Werk mit Fixierspray oder alternativ handelsüblichem Haarspray in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten, da ansonsten nachträgliches Verwischen den Bestand des Kunstwerks gefährden könnte.

Airbrush, eine eigene Kunstform
3.Juni 2011 von Theimagecreator

Die Airbrushtechnik entstand eigentlich um Fotos und Bilder retuschieren zu können. Mittlerweile hat sich eine eigene Kunstsparte daraus gebildet die direkt im Zusammenhang mit Graffiti steht. Auch bei Bodypaintings, Autolackierungen Illustrationen oder sogar bei der Nagelmodellage wird sie mittlerweile verwendet.

Airbrush Tinkerbell, Foto: Airbrush Me_Flickr

Doch um mit dieser Art des Besprühend umgehen zu können benötigt man zunächst 4 Komponenten. Nämlich eine Airbrush Pistole, einen Kompressoer, Farben und auch Schablonen. Generell kann man eigentlich jede Farbe dafür verwenden, meistens arbeitet man mit einem Druck zwischen 1.5 und 3 bar, dafür muss die Farbe eben geeignet sein. Die meisten Airbrush Künstler nutzen Schablonen, denn es ist wirklich nicht einfach mit der freien Hand eine saubere Arbeit abliefern zu können.

Man unterscheidet unter mehreren Techniken. Einmal gibt es die Single-Action. Hierbei sind die Luft- und Farbmengen abhängig voneinander geregelt. dann gibt es auch so genannte Double Action Pistolen, hier sind Luft und Farbzufuhr voneinander getrennt. Außerdem kommt es noch auf die Position des Farbbehälters an.

Auch in der Kosmetik kommt die wunderbare Technik immer wieder zum Einsatz. Sowohl in der Nagemodellage als auch in vielen Bräunungsstudios werden die Farbpistolen verwendet. Die Möglichkeit, Dinge präzise und gleichmäßig aufzutragen ist wirklich vor allem in diesem Bereich Gold wert.

In der Kunstszene wurde die Technik vor allem über den Bauhaus und den Popart Stil populär. Vor allem Farbverläufe gelingen mit den Pistolen besonders gut. Wichtig ist sich stets zu schützen, denn die kleinen Sprühpartikel gelangen leicht in die Atemwege. Auch Handschuhe sollten getragen werden, und vorallem das Tragen einer augenmaske ist sehr wichtig für den Umgang mit dem Luftdruck und der Farbe.

Die Airbrushtechnik ist wirklich vielseitig und wird in vielen Lebenslagen verwendet. Wer wirklich interesse daran hat und auch mal selbst sprühen will kann an speziellen Workshops teilnehmen.

Das Malen mit Pastellkreide
26.Mai 2011 von Celine

Pastellkreide, Foto: ollily_flickr

Malen mit Pastellkreide ist sehr beliebt, denn die leuchtenden Farben lassen ein Kunstwerk regelrecht erstrahlen. Die Technik selbst ist eine Mischung aus Malen und Zeichnen. Für die Pastellmalerei benutzt man allerdings selten einen Pinsel, denn die Farbe wird direkt mit dem Kreidestift auf das Papier aufgetragen und danach mit dem Finger verrieben. Die verschiedenen Farben lassen sich auf dem Papier miteinander vermischen, so dass außergewöhnliche Farbverläufe entstehen.

Damit Pastellkreide auch gut auf dem Papier hält, kann man in Bastelgeschäften oder im Künstlerbedarf sogenanntes Ingrespapier oder Büttenpapier erhalten. Pastellkreise besteht aus sehr feinen Farbpigmenten, denen nur eine geringe Menge an Bindemitteln zugegeben wird. Dadurch lässt sie sich auf normalem Papier fast nicht auftragen und erfordert eine besonders raue Oberfläche. Außerdem gibt bestimmt der Härtegrad der Kreide wie viel Bindemittel ihr zugemischt wurde. Je höher der Härtegrad der Pastellkreise, desto mehr Bindemittel ist enthalten. Hier lohnt es sich, etwas mehr Geld für Pastellkreide auszugeben, da sehr günstige Anbieter weitaus mehr Bindemittel in die Kreide geben. Weiche Kreide wird für malerische Akzente verwendet, härtere eher für das Auftragen von Skizzen. Für sehr feine Skizzierungen gibt es Pastellkreide in Form von dünnen Stiften. Zum verwischen kann ein Pinsel, Papierfischer oder einfach der Finger genutzt werden. Geht einmal eine Linie daneben, lässt sich diese recht einfach mit einem Knetradierer entfernen. In der Pastellmalerei werden verschiedene Farben übereinander aufgetragen und Farbakzente gesetzt. Mit ein wenig Wasser lassen sich auch schöne verwischte Farbverläufe erzielen.

Die Airbrush-Technik
16.Mai 2011 von Theimagecreator

Malen mit Airbrush ist eine einfache Methode der Maltechnik und kann mit Hilfe einiger Grundlagen schnell gelernt werden. Im Zentrum steht die richtige Handhabung der Airbrushpistole und des Kompressors. Die Airbrush-Technik ist ungemein flexibel, man kann sowohl sehr feine Linien, als auch große Flächen malen. Man kann die Farbe deckend aufsprühen oder einen transparenten Farbfilm auftragen.

Die meisten Airbrushpistolen habe eine doppelte Hebelfunktion. Mit dem einem Hebel regelt man die Stärke des Luftstroms, indem man auf den Hebel auf der Oberseite der Pistole drückt. Je tiefer er gedrückt wird, desto stärker ist der Luftstrom. Der Farbfluss wird durch den zweiten Hebel geregelt. Um die Funktionen zu üben sollte man das erste Mal mit Schmierpapier versuchen die verschiedenen Hebel richtig zu nutzen. Mit nur ein wenig Übung entwickelt man ein Gefühl dafür, wann man welche Hebel wie stark betätigen muss.

Wenn man die Technik beherrscht kann man zum Malen übergehen. Auch hier zählt aber auch die richtige Technik. Es ist beispielsweise gar nicht so einfach eine dünne Linie zu malen. Wichtig ist dass die Farbe gleich trocknet sobald sie den Untergrund erreicht. Wenn sie noch glänzt ist sie in der Regel zu feucht und droht zu verlaufen. In diesem Fall sollte man den Farbfluss verringern oder alternativ den Luftstrom zu mindern. Aber auch eine einfache Fläche ist schwerer auszuführen als man denkt. Es kommt schnell vor, dass man die Fabre an einem Fleck zu stark aufträgt und dadurch ein Fleck entsteht, der den einheitlichen Farbeindruck trübt. So einen Fehler kann man nur schwer wieder rückgängig machen. Besser ist es gleich die richtige Technik zu üben. Die beste Methode für große Flächen ist links oben in der Ecke anzufangen, eine Bahn nach rechts zu sprühen, dann darunter darunter eine Bahn von rechts nach links und in Schlangenlinien weiter bis ganz nach untern. Wichtig ist es den Bewegungsfluss kontinuierlich und gleichmäßig zu halten. Mit ein wenig Übung wird das kein Problem sein und sie werden merken wie viel Freude Airbrush machen kann.

Perspektivisches Zeichnen
9.Mai 2011 von Erik

Stift, Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Perspektivisches Zeichnen ist eine der größten Herausforderungen in der Kunst. Denn nur die richtige Perspektive lässt Objekte realistisch erscheinen. Für die richtige Perspektive ist muss man wissen, dass das Auge alle Objekte verzerrt wahrnimmt.  Dies kann man daran erkennen, dass für unser Auge Räume mit zunehmender Entfernung immer enger werden oder Gegenstände immer kleiner. Bezugspunkte für das Zeichnen sollten daher immer die Horizontlinie und ein Fluchtpunkt sein.  Der Fluchtpunkt, ist der Punkt an dem die Fluchtlinien der immer kleiner werdenden Objekte sich treffen.

Die einfachste Perspektive ist die Zentralperspektive, bei der alle Linien in einem Fluchtpunkt zusammenlaufen.

Darüber hinaus gibt es noch die Frosch-,Normal-und Vogelperspektive. Bei der Froschperspektive betrachtet man den Gegenstand von unten und im Gegensatz bei der Vogelperspektive von oben. Wenn man die Normalperspektive zeichnen möchte, dann sieht man den Gegenstand frontal von vorn an.

Anspruchsvoller ist hingegen die Perspektive mit 2 Fluchtpunkten. diese Darstellung wird für die sogenannte Eckperspektive verwendet.

Die Dritte Stufe des perspektivischen Zeichnens stellt die Perspektive mit 3 Fluchtpunkten dar. Hierbei wird bei der Eckperspektive zusätzlich eine Verzerrung nach oben hin dargestellt. Diese Art der Zeichnung benötigt man z.B. in der Architektur, um große Gebäude eindrucksvoll und dreidimensional darzustellen.

Die Mangas, eine besondere Art der Comics
2.Mai 2011 von Erik

Manga, Foto: thorinside_Flickr

Uns fällt es schwer das zu glauben, aber die heute bei uns so modernen Japanischen Manga-Comics haben eine lange Geschichte.
Was für uns in der westlichen Kultur wie ein Trend wirkt, der sich in den letzten zehn Jahren auch in Europa etablieren konnte, ist in der Japanischen Kultur schon lange fest verwurzelt.
Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es die ersten richtigen Manga-Comics, doch auch schon weit früher waren Zeichnungen bekannt, die bereits den Namen Manga trugen – auch wenn sie damals noch von völlig anderer Gestalt waren. Die Geschichte geht zurück bis ins 12 Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen vier Bilderrollen, die als Emakimono-Rollen bekannt sind. Auf diesen Rollen sind Darstellungen von Tieren zu sehen. Diese Tiere handeln wie Menschen und wurden in satirischen Posen gezeichnet.
Ein weiterer interessanter Teil der Geschichte der Mangas liegt nicht ganz soweit zurück wie diese Bilderrollen, sondern bringt uns zurück in das zwanzigste Jahrhundert.
Während des 2. Weltkriegs wurden Mangas von der Japanischen Regierung für ihre Propaganda genutzt. Die Figuren in den Comics sollten Werte wie Tapferkeit, Stärke und Loyalität an die Jugend herantragen. Auch heute sind diese Aspekte in den Mangas immer noch vorhanden, auch wenn sich ihre äußere Erscheinung massiv verändert hat.
Der Künstler Osama Tezuka, der auch als Gott des Manga bezeichnet wird, war absolut stilprägend für die moderne Manga-Zeichnung. Auf ihn gehen Stilmittel wie Zoomlinien oder Close-Ups zurück, die an filmische Effekte angelehnt sind.
Ein weiterer wichtiger Name für die Entwicklung der modernen Mangas ist Machiko Hasegawe. Sie beschäftigte sich in ihren Zeichnungen vor allem mit der Rolle der Frau in der Nachkriegszeit und entwickelte dadurch das weiblich orientierte Genre Shojo Manga. Shojo Mangas haben auch heute noch Mädchen als Zielgruppe, wobei die so genannten Shonen auf Jungen zugeschnitten sind.
Mangas erobern immer stärker den Comic-Markt und wachsen zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu den etablierten westlichen Comics.

Auf den Pinsel kommt es an
4.April 2011 von Theimagecreator

Pinsel, Foto: Christoph Schmotz / pixelio.de

Für die Kunst des Malens gibt es viele verschiedene Pinselarten. Wer besonders gute Ergebnisse erzielen möchte, sollte dabei nicht unbedingt auf den Preis achten. Qualität kostet!

Das wertvollste Pinselhaar stammt von dem Kolinsky-Rotmarder, der nur in Sibirien und einigen Teilen Chinas und Koreas vorkommt. Durch seine perfekte Elastizität und Feinausbildung wird das Haar nur für besonders teure Aquarell- und Ölpinsel verwendet. Mit diesem Pinselhaar erzielt man die besten Ergebnisse.

Kunsthaar-Pinsel sind besonders für Hobbymaler geeignet, da sie günstig und trotzdem effektiv sind. Dabei wird unterschieden zwischen Torray-, Leonex- und Krex-Kunsthaar. Einziger Nachteil an diesen Pinselhaaren: sie geben weniger Farbe ab als Echthaarpinsel.

Der Fehhaar-Pinsel, dessen Haare von russischen und kanadischen Eichhörnchen gewonnen wird, ist das dünnste Haar, dass für die Pinselproduktion verwendet wird. Es ist besonders weich und eignet sich hervorragend für die Aquarellmalerei.

Für Ölfarben sind Rindshaar-Pinsel am besten geeignet. Die Haare werden aus den Ohrmuscheln der Rinder geschnitten und sind sehr kräftig, perfekt also für die Malerei mit Ölfarben.

Doch bestimmen nicht nur die Pinselhaare über die Qualität des Pinsels, auch die Zwinge und der Stiel müssen hochwertig verarbeitet sein, um dem Maler eine gute Handhabung zu gewährleisten.

Die Kunst des Comic-Zeichnens
10.März 2011 von Celine

Comic, Foto: GuGGgar_flickr

Jedem von uns sind sie schon einmal begegnet: Comics. Ob in Form von Mickey Mouse-Heftchen im zarten Kindesalter oder etwa in Gestalt von Kultklassikern wie Asterix und Obelix. Doch worauf muss man achten, wenn man sich selbst am Comiczeichnen versuchen möchte? Im Folgenden sollen einige erste hilfreiche Tipps gegeben werden:

Natürlich, und so viel dürfte jedem klar sein, muss man sich zunächst einmal Gedanken um das Thema des eigenen Comics machen. Wovon soll mein Comic handeln? Wie verleihe ich der ganzen Sache die nötige Spannung? Fragen, mit denen sich jeder potentielle Comiczeichner im Vorfeld befassen sollte. Darin über geht auch die Frage, welche Charaktere die Comicgeschichte tragen sollen. Wer ist Hauptcharakter? Wie viele davon benötigt meine Geschichte? Womit ist die Hauptfigur ausgestattet – besonderen Kräften, besonderem Verstand oder sonstigen besonderen Charaktereigenschaften? Wer ist Held, wer ist Antiheld? Es ist immer wichtig, darauf zu achten, dass die Hauptfigur einen einmaligen, unverwechselbaren Charakter aufweist. Mögliche Charaktere können etwa sein: der Anführer, der Schlaumeier, der Fresssack, der Angsthase, der Außenseiter, der Handlanger oder der Befehlshaber.

Jetzt gilt es, die Geschichte des Comics im Einzelnen festzulegen: was passiert wie, wo und wann? Welches Genre ist angestrebt? Komödie, Action, Romantik, Fantasy, Alltägliches oder eine Kombination? Liegt die Geschichte vor, am besten in einer Art Drehbuch geschrieben, geht es an die Bebilderung. Hier sollte man zunächst alle Bilder mit Bleistift vorzeichnen. Im Anschluss zeichnet man die Konturen mit einem Tuschestift vor. Danach kann nach Belieben coloriert werden. Wichtig: die Texte sollten als letztes gesetzt werden. Achten Sie darauf, die Textblöcke gut leserlich und übersichtlich zu gestalten! Und fertig ist Ihr erster Comic!

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