
Ölmalerei © Gerhard Wanzenböck - Fotolia.com
Jetzt ist es wieder so weit. Die kalte Jahreszeit bringt es so mit sich, dass man das Haus bei Minusgraden nur ungerne verlässt. Lieber bleibt man Tee trinkend auf der Couch vor dem Fernseher und dreht die Heizung auf Volldampf. Dem Müßiggänger dem das zu langweilig ist kommt bald die Idee in Öl zu malen. Selbstverständlich braucht man dafür nicht nur Öl, sondern auch eine geeignete Unterlage, auf der man sich in schillernden Farben selbst verwirklichen kann. Jeder professionelle Maler bastelt sich seine Leinwände selbst zusammen. So bleibt er immer flexibel, wenn es um die Wahl des Formats geht und an sich ist das auch schnell gemacht.
Für einen Hobbymaler mag das aber schon ein wenig zu viel Aufwand bedeuten und er kauft sich besser eine bereits fertig zusammengebaute Leinwand. Hierbei ist jedoch auf einiges zu achten. Zunächst sollte das Holz nicht riechen. Riechendes Holz ist nicht lange genug gelagert worden, was unter Umständen heißen kann, dass es sich noch verzieht.
Die Feuchtigkeit ist noch nicht aus dem Holz oxidiert und was heute gerade ist, wird nach zwei Wochen krumm und schief und verzerrt die in Öl gemalte Landschaftspittoreske. Die Lagerung ist ohnehin wichtig. Man sollte alles krumme und schiefe gleich wieder beiseite legen. Auch muss man in der Folge darauf achten, ob der Rahmen genagelt oder gelimt ist. Der geleimte ist besser. Jetzt fehlt natürlich noch die Leinwand selbst. Wer sich teurer belgische Leinwand leisten kann, liegt hier klar im Vorteil. WIderstandsfähigkeit und die Eignung mit Öl bemalt zu werden, sprechen hier klar für den Preis. Günstigeres Leinen kann spröde sein oder mit Webfehlern nerven. Bei der Wahl der Strukturoberfläche sollte man bedenken, dass die strukturelle Beschaffenheit des Leinen mit dem Motiv harmonieren soll.