Die Barockmalerei
16.Dezember 2011 von Erik

 Michael Schmidt - Fotolia.com

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Michelangelo da Caravaggio aus Italien, Diego Velázquez in Spanien und Rembrandt aus den Niederlande, diese drei großen Maler sind auf ihre Weise Vertreter der Barockzeit. Diese folgt zeitgeschichtlich auf die Renaissance, hat ihre Anfänge also ungefähr im 16. Jahrhundert. Charakteristisch für die Zeit ist die Gründung der großen Akademien. Sie etablierten sich zur höchsten Instanz in der sich gründenden Kunstwelt im Barock. Hier wurden die Künstler nicht nur technisch ausgebildet, sondern zu gebildeten, mit Philosophie, Kunsttheorie und nicht zuletzt Umgangsformen vertrauten Intellektuellen erzogen. Merkmale der Malerei sind die breiten und runden Formen und starke Hell-Dunkel-Kontraste. Durch die Kontraste soll die dramatische Wirkung der Werke, die oft Bewegung, Spanung und Energie vermitteln wollten, verstärkt werden. Die Hauptmotive waren weiterhin die Darstellung des Profanen und die Ikonenmalerei, Historienmalerei und die Darstellung antiker Mythen. Dabei liegt der Fokus oft, auf intensiven, dramatischen Szenen, beispielsweise Ekstasen, Wunder oder Martyrien und Kämpfen. Die in der Renaissance eingeführte Fluchtperspektive und die damit ermöglichte tiefe Raumdarstellung wurde im Barock weitergeführt. Auch im Barock wollten die Künstler in ihren Werken die Szenen und Motive besonders realitsisch zeigen. Darin liegt ein weiteres Merkmal, die gemalten Figuren sind eher Individuen mit Persönlichkeit statt glatte Ikonen. Die Künstler wollten die Emotionen und Gemütszustände in dem festgehaltenen Ausdruck einfangen, so sind die Gesichter der Barockgemälde sehr viel ausdrucksstärker und detailierter ausgearbeitet, als in den vorherigen Epochen. Aber auch auf die korrekte Wiedergabe der Stoffe und anderer Texturen wurde im Sinne des Realismus geachtet. Vor allem die Maler aus den Niederlande werden als musterhafte Barockmaler angesehen, die üppigen, prunkvollen und detailreichen Figuren in den Werke von Rubens und Rembrandt prägt das Bild, das wir vom Barock haben.

 

Die Seidenmalerei
1.Dezember 2011 von Stefan

© Pixeltheater - Fotolia.com

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Die kalten Monate sind angebrochen und was gibt es schöneres, als gemütlich zu Hause einer Tätigkeit nachzugehen. Doch welche Art der Tätigkeit eignet sich für die Wintermonate? Die einen stricken, die anderen backen und wieder die nächsten versuchen sich an der Seidenmalerei. Die Seidenmalerei ist eine anspruchsvolle Betätigung, die man erlernen muss. Wer schon einmal Seide bemalt hat, der weiß, welch eine filigrane Arbeit das ist. 

Wer mit der Seidenmalerei anfängt, der sollte sich zuvor informieren, welche Art von Farben man benötigt und wie man an die Arbeit rangeht. Am besten, Sie machen sich erst einmel einig Gedanken darüber, was Sie bemalen möchten und welches Motiv auf das Tuch oder den Stoff soll. Das Material ist relativ teuer, deswegen ist die Überlegung das A und O zu Beginn der Seidenmalerei. 

Wenn Sie wissen, was Sie vorhaben, sollten Sie sich eine kleine Liste machen. Diese Liste sollte die Materialien beinhalten, die Sie zur Seidenmalerei benötigen. 

Zu aller erst sollte man verschiedene Farben besorgen. Für den Anfang reicht es, wenn Sie sich mit schwarz, braun, gelb, grün und blau ausstatten. Mit diesen Grundfarben lässt sich eine variable Farbpalette mischen. Zum aufhellen der Farben ist es von Vorteil, wenn Sie auch ein Mischweiß im Farbkasten haben. Außerdem sollte man immer ein Abdeckweiß haben, damit man die weißen Flächen auf dem Tuch kennzeichnen kann. Neben den Farben benötigt man außerdem mehrere Pinsel. Sie sollten verschiedene Stärken besitzen. Es lohnt sich sowohl Borsten- als auch Haarpinsel einzukaufen. Wenn Sie dies alles beisammen haben, können Sie fast schon loslegen. Jetzt brauchen Sie nur noch ein Bügeleisen, etwas Zeitungspapier, einen Rahmen zum spannen und ein paar Klemmen. Stellen Sie sich außerdem Töpfe zum Mischen der Farben bereit und ein Glas mit klarem Wasser, in dem Sie die Pinsel immer wieder aufwaschen können. Und schon kann es losgehen. 

Bildbearbeitung fürs Auto-Tuning
23.November 2011 von evamariabrenninkmeyer

Ein Auto nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen kreieren, ohne dabei auf Vorschriften und TÜV achten zu müssen? Das ist durchaus möglich – wenn man sich bestimmte Fertigkeiten der Bildverarbeitung aneignet. 

Das Bearbeiten eines Autofotos mittels professioneller Bildbearbeitungsprogramme wie Photo Shop wird als Virtuell Cartuning oder virtuelles Auto-Tuning bezeichnet. Ursprünglich hat man dabei die abgebildeten Autos mit Tuninganbauteilen ausgestattet, welche von anderen Bildern übernommen wurden. Die auf diese Weise entstandenen Bilder werden Fake, Fakecar oder Chop (engl. to chop – zerhacken) genannt. Aus diesen Begriffen leiten sich wiederum weitere gängige Bezeichnungen für Virtual Cartuning ab wie Choppen oder Faken. 

Beim virtuellen Auto-Tuning kommen hauptsächlich professionelle Bildbearbeitungsprogramme zum Einsatz. Da wir hier von einer reinen Bildbearbeitung sprechen, werden keine 3D-Programme benutzt. Die meisten Mitglieder der Szene der virtuellen Autotuner verwenden das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop. Dieses professionelle Programm bietet alle nur vorstellbaren Möglichkeiten – der Phantasie eines jeden Autotuners sind also keine Grenzen gesetzt. Man muss sich lediglich das Programm kaufen und sich bestimmte Fertigkeiten aneignen. Der Einstieg ist aber nicht allzu schwer. Denn es gibt viele Anleitungen, die zum Thema Virtuelles Auto-Tuning mit Photoshop bereits geschrieben wurden. Teilweise kommen aber auch andere Programme wie Corel Paint Shop Pro und das Freewareprogramm Gimp verwendet. 

Wie in allen Bereichen der Bildbearbeitung kommen hier zwei Techniken zum Einsatz: Einerseits kann man auf das allgemein bekannte Copy&Paste zugreifen. Außerdem gibt es da auch noch das so genannte Brushing. 

Beim Copy&Paste kann man die gewünschten Teile von Fotos bereits getunter realer Autos kopieren und einsetzten. Auf diese Weise entsteht aus mehreren realen Autos ein neues virtuelles Auto. Diese Technik erfordert relativ wenig Erfahrung und wird daher meist für den Einstieg empfohlen.

Mit Brushing ist das Erstellen völlig neuer Teile mittels der verwendeten Software gemeint. Diese Technik gilt auch als die Königsdisziplin des Auto-Tunings, da man dazu eine besonders hohe Vorstellungskraft und räumliches Denken braucht. Ganz wichtig ist aber auch, dass eine gewisse Erfahrung in der Bildbearbeitung und ein fundiertes Wissen über Lichtreflexe und Schattenwürfe erforderlich sind.

Wer diese Erfahrung noch nicht hat, braucht nicht zu verzweifeln. Denn es gibt – wie oben erwähnt eine Menge Ratgeber in Sachen virtuelles Auto-Tuning. Will man beispielsweise einen Audi-Kombi tunen, so sollte man zuvor einen Ratgeber Kombi hinzuziehen. 

Gastautorin Mathilde Zornmann

Die abstrakte Malerei
17.November 2011 von Celine

Die Abstrakte Malerei ist eine Stilrichtung der bildenden Kunst und stellt einen Sammelbegriff für verschiedene Strömungen nicht gegenstandsbezogener Malweisen der Klassichen Moderne dar.

Die Abstrakte Maler vermeidet jegliche Tendenzen, die auf eine Gegenständlichkeit abzielen und beschränkt das Gemalte Farb- und Formklänge, sowie innerbildliche Bezuge und Gegensätze. Der Begriff der Abstraktion ist in der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts auf jegliche Reduktion von natürlichen Eindrücken anwendbar.

im 19. Jahrhundert hatten Künstler, wie William Turner oder Victor Hugo (Literat und Zeichner) begonnen von klaren Strukturen und Linien abzuweichen um sich  abstrakteren Darstellungsprinzipien in ihren Ateliers zu widmen.Die Stilrichtung kann als logische Fortführung des Neoimpressionismus, des Kubismus und des Fauvismus gesehen werden. Als Begründer dieser Strömung gelten Wassily Kandinsky und Robert Delaunay. Immer mehr Maler begannen nach 1910 mit der nicht gegenstandsbezogenen Methode zu Arbeiten und es bildeten sich lose, mehr oder weniger unabhängige Schulen der Malerei.

Von der breiten Masse bekam die Abstrakte Malerei eher negative Kritiken. Auch Kunstkritiker zeigten sich zunächst skeptisch. Denn die Abweichung vom Gegenständlichen bedeutete auch eine Abweichung vom etablierten Kunstbegriff. In polemischer Weise wurde die Schlichtheit der Werke, die weder künstlerische Begabung noch handwerkliches Können voraussetzen würden, diffamiert. Kontroversen rief beispielsweise das Schwarze Quadrat von Kasimir Malewitsch hervor. Es handelt sich bei diesem Werk um ein einzige schwarze Fläche auf weissem Grund.

Malewitsch Gedanken zu diesem Werk verdeutlichen eindeutig den Geist des Abstrakten, der ihn dazu bewog in seiner Reduktion bis zum Äußeren zu gehen:

„Als ich 1913 den verzweifelten Versuch unternahm, die Kunst vom Gewicht der Dinge zu befreien, stellte ich ein Gemälde aus, das nicht mehr war als ein schwarzes Quadrat auf einem weißen Grundfeld. Es war kein leeres Quadrat, das ich ausstellte, sondern vielmehr die Empfindung der Gegenstandslosigkeit.“

Die Vedutenmalerei
10.November 2011 von Celine

Eine Vedute (aus dem Italienischen, “Ansicht, Aussicht”) ist in der Bildenden Kunst dem Genre, der Landschaftsmalerei zuzuordnen und ist die wirklichkeitsgetreue Darstellung einer Landschaft oder eines Stadtbildes. 

Die Geschichte der Vedute reicht bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurück. Die venezianische Malerei beschäftigte sich zur damaligen Zeit mit der Darstellung von Stadtarchitektur. Die Entstehungszeit der Vedute wird aber von der Forschung allgemein auf das 17. Jahrhundert datiert. 

Auf einer Vedute wird ein Stadtpanorama abgebildet. Dabei wird dem Betrachter meist ein Blick auf einen Fluss, einen Platz, einen Kanal, oder eine Straße geboten, welcher sich linearperspektivisch in die Tiefe zieht. Beim betrachten dieser Bilder entsteht ein Gefühl von der kulissenhaftigkeit des Gezeichneten. Sie sollen zunächst die rein ästhetisch reizenden Seiten einer Landschaft oder einer Stadt darstellen. Man kann sagen, dass Veduten ein Vorläufer heutiger Fotografie insbesondere der Ansichtskarten sind. 

Das Genre erlebte einen Boom zur Zeit des Italien-Tourismus, der im 18. Jahrhundert hauptsächlich englische Aristokraten in die Städte Italiens einziehen ließ.  Die damalige englische Elite sehnte sich nach der nostalgisch anmutenden Architekur der Überbleibsel römisch antiker Stätten. Die Verduten wurden dann als “Souvenir” von den Reisen zurück gebracht.

Als wichtigster Künstler dieser Stilrichtung wird wohl zuerst Gaspar van Wittel genannt werden müssen. Der italienisch-niederländische Maler führte als erster die camera obscura als Arbeitsmittel für die Verdutenmalerei ein. Mit dieser wurde es möglich ein Abbild der Panoramen zu schaffen, welches dann abgezeichnet werden konnte. Hier sieht man wieder den engen Zusammenhang zwischen Vedute und der später enstandenen Fotografie. 

Diesem Mittel bedienten sich weiter Größen der Vedutenmalerei, wie Giovanni Antonio Canaletto, oder Francesco Guardi. 

Die Genremalerei
18.Oktober 2011 von Celine

Genremalerei, Foto: MilchAuge_Flickr

Genremalerei, Foto: MilchAuge_Flickr

Betrachtet man ein Genrebild, so wird man eine gemalte Abbildung einer Alltagsszene darauf erkennen. Dies können beispielsweise Szenen und Handlungen oder Menschengruppen sein. Auch die Schilderung von Lebensbedingungen eines Volkes sind häufig.

Vorläufer dieser Malerei waren die genrehaften Monatsbilder, welche vor allem in den flämischen Stundenbüchern des 15. Jahrhunderts zu finden sind. Aber auch berühmte Künstler wie zum Beispiel Pieter und Jan Bruegel der Ältere sowie Lucas von Leyden malten schon im 16. Jahrhundert solch typische Familien- und Bauernszenen.

Dabei wurden meistens die negativen Verhaltensweisen wie Streit,Trunksucht oder Kuppelei gemalt, um den Menschen ihre Fehler aufzuzeigen zu machen und abzuschrecken.

Den Höhepunkt erlebte die Genremalerei im 17.Jahrhundert nach dem Wandel hin zur Reflexion der Wertvorstellungen gehobener Bevölkerungsschichten. Seither sind die moralischen Appelle eher versteckt in den Genrebildern zu finden.  Ein Künstler dieser Zeit war z.B. Jan Vermeer.

Nach heutiger kunsthistorischer Auffassung ist es klar, dass Genrebilder immer eine Alltagsszene darstellen, die jedoch in den meisten Fällen immer einen tieferen Sinn verbirgt.

Somit kann sie als populäre Bildsprache des Barocks gesehen werden, die mit Hilfe von Allegorien komplexe Aussagen darstellt, welche auf unterschiedlichste Weise gedeutet werden können.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, lebte das Genrebild wieder auf, spiegelte aber im Zusammenhang zum Realismus eher ein soziales Tendenzbild wider. Daher kann die Genremalerei auch als Wegbereiter des Impressionismus anzusehen.

Räumlichkeit erzeugen
18.Oktober 2011 von Stefan

Räumlichkeit, Foto: this von exel_flickr

Räumlichkeit, Foto: this von exel_flickr

Räumliches Zeichnen ist nicht einfach und wird vor allem in der Architektur und in Technischen Zeichnungen benutzt. Damit Dinge Räumlichkeit bekommen, muss man einige Dinge beachten.

Um auf einem zweidimensionalen Blatt einen Raum darzustellen ist die beste Methode die Benutzung einer Horizontallinie. Noch räumlicher wirkt das Bild, wenn man mehrere Horizontallinien übereinander setzt. Auch die Entfernung zum Motiv spielt eine Rolle.

Möchte man Körper räumlich darstellen, kann man sie beispielsweise staffeln. Dies bedeutet, dass man sie hintereinander anreiht oder sie beliebig zusammenstellt. Bei mehreren gleich großen Objekten müssen die Hinteren natürlich kleiner als die Vorderen sein.

Auch die Oberflächenstrukturen sind zu beachten. Mit zunehmender Entfernung sollten diese unschärfer werden. Dabei kann man die sogenannte Luftperspektive nutzen, welche häufig bei Landschaftsfotos benutzt wird oder die Verbläuung, bei der der Hintergrund zunehmend blauer wird.

Auch die Farb- und Helligkeitskontraste nehmen mit zunehmender Entfernung ab. Schatten bilden Formen und Parallele Linien, die in die Tiefe führen, laufen auf einen Punkt zu, den sogenannten Fluchtpunkt.

Das Anmischen von Pigmenten mit Acrylbinder
16.September 2011 von Erik

Acrylporträt in Arbeit, Quelle: kajdax/Flickr.com

Acrylporträt in Arbeit, Quelle: kajdax/Flickr.com

In der Kunst versuchen sich schon seitdem es diese Richtung gibt immer mehr Künstler sich zu individualisieren um sich von der Masse abzusetzen. Dies ist nichts neues und ein wesentlicher Bestandteil der die Kunst ausmacht. Denn was wäre Kunst, wenn jeder das gleiche malen würde und keiner sich seinen eigenen Gedanken hingibt, sondern viel eher schaut was die anderen machen und dies kopiert. So lebt Kunst gerade von den eigenen Ideen, Vorstellungen und Wünschen welche der Künstler versucht unvermittelt aufs Papier bzw. auf die Leinwand zu bringen. Dabei lässt er seinen Emotionen freien Lauf und erstellt, insofern er ein begabter Künstler ist, ein sehr lebhaftes Bild mit viel Ausdruck. Doch manche Künstler gehen noch einen Schritt weiter. Ihnen ist es nicht nur wichtig das Motiv selbst zu entwerfen und auf die Leinwand zu bringen, sondern sie möchten dass ihr Bild auch aus selbsthergestellten Materialien besteht. So greifen immer mehr Künstler zu der Möglichkeit ihre Farben selbst herzustellen und dem Bild eine weitere persönliche Note zu verleihen. Da der die Acrylmalfarbe derzeit die beliebtese ist folgt hier nun eine kleine Erläuterun wie dies funktioniert.

Erst einmal ist zu sagen, dass der Künstler eine Menge Geduld, Sorgfalt und eine gewisse Systematik benötigt. Besonders bei Acrylfarben ist das der Fall. Denn je nach Anteils des Bindemittels Acryl verändert sich der Farbwert nach dem Auftrocknen. Das Reinacryl ist eine milchige, dickflüssige Substanz, die aber wasserklar auftrocknet und (zumeist) einen seidenmatten Glanz erzeugt. Je mehr Pigmente in der selber hergestellten Farbe sind, desto weniger Pigmente kann das Bindemittel abbinden. Die Folge ist, dass die Farbstoffe zum Teil auf der Farboberfläche lediglich “anhaften” und zwar fest verbunden – aber nicht mit dem Acryl umschlossen sind. Das Ergebnis ist dann das Aussehen der ungebundenen Pigmente. Wird sehr viel Acryl zu den Pigmenten gegeben, dann überwiegt der Bindemittel-Anteil, und auf der Farb-Oberfläche schwimmt das Acryl. Dabei wird der Farbton deutlich dunkler.

Der Bleistift
14.September 2011 von Stefan

Er ist aus so vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken, dass wir ihn als selbstverständlich erachten. Er ist in Federtaschen, Aktenmappen, Handtäschchen und Schreibtischschubladen zuhause. Kinder nutzen ihn ebenso wie Architekten oder Maler. Er ist klein, handlich und wiegt selten mehr als 40 Gramm.

Die Rede ist vom Bleistift. Das Schreibgerät besitzt eine unglaublich lange Geschichte. Seinen Namen trägt der Stift heute übrigens zu Unrecht, denn schon lange wird für die Mine kein Bleierz mehr verwendet. Stattdessen ist es Graphit, was in der schlanken Hülle steckt und unsere Linien zeichnet. Der Schaft des Stiftes wird meist aus Zedernholz gefertigt. Natürlich gibt es unzählige Varianten des beliebten Stiftes: Druckbleistifte oder Fallminenstifte sind gern gesehene Begleiter in Büro und Schule. Hauptsächlich verwendet man Bleistifte zum Skizzieren, Zeichnen, für Schriften in Steno oder einfach zum Notieren von Notizen. Er ist besonders beliebt, weil man das Gezeichnete oder Geschriebene problemlos wieder wegradieren kann.

Der Bleistift, Foto: suicideofmine_flickr

Der Bleistift bekam schon die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Man nannte ihn Reißblei, Bleiweißstift oder Wasserblei. In der saloppen Sprache von Schulkindern wird er auch oftmals nur „Bleier“ genannt. Im französischen heißt Bleistift „crayon“. Dies führte dazu, dass man ihn auch im Deutschen lange Zeit so nannte.

Es gibt verschiedene Härtegrade von Bleistiften. Wer zeichnet, der benutzt oft die Härten der Stufe B. Diese sind sehr weich bis tonsanft. Bleistifte der mittleren Härte sind mit dem Kürzel HB oder F versehen. Diese kann man zum Schreiben verwenden. Harte Bleistifte werden meist zum zeichnen geometrischer Formen verwendet. Man kennzeichnet sie mit dem Buchstaben H.

Dabei unterscheiden sich die Härte-Grade noch einmal. Von H bis 9H ist im Fachhandel alles erhältlich.

Man sollte sich, wenn man unschlüssig ist, am besten beraten lassen, welcher Bleistift für welche Zwecke geeignet ist.

Ganz einfach Landschaften zeichnen
11.August 2011 von Theimagecreator

Landschaftszeichnung, Foto: pearl gaby_flickr

Landschaftszeichnungen zeigen Berge, Seen, Städte, Park- aber auch Fabriklandschaften und, anders als beim Stillleben, einen viel größeren Ausschnitt au der gewählten Umgebung.

Die große Herausforderung bei solchen Landschaftszeichnungen ist, dass nicht alle Objekte wie Bäume, Gebäude oder Berge in all ihren Details auf das Papier gebracht werden können. Das würde zu niemals endenden Arbeiten führen und muss deshalb in vereinfachter Weise dargestellt werden. So werden Blätter einer Baumkrone, Bäume in Wäldern oder Gräser auf ganzen Wiesen nur angedeutet.

Die nächste Hürde für ein Landschaftsbild sind natürlich auch die Naturgewalten. Wind und Regen spielen dir gerne einen Streich, indem sie Blätter und Äste in andere Richtungen wehen, während du sie gerade zeichnen wolltest. Auch der Stand der Sonne verändert das Verhältnis von Licht und Schatten und zudem manchmal ganze Landschaften, sodass das Gesehene mit mit Gezeichneten schnell nicht mehr übereinstimmt.

Hat man die Landschaft erst einmal gewählt, muss vor Beginn des Zeichnens natürlich auch feststehen, in welcher Jahreszeit diese sich befinden soll.

Zunächst können auch verschiedene Entwürfe angefertigt werden, um die Anordnung der Bildobjekte an die Wahl des Horizonts sowie mit der Größe und der Art des Ausschnittes anzupassen.

Ist der Entwurf nun entstanden und soweit abgebildet, kann sich um die Feinheiten gekümmert werden. Dabei ist es oft vorteilhaft, ein paar Hingucker in seiner Zeichnung unterzubringen, die das Ganze noch interessanter gestalten.

So wäre es beispielsweise auch schnell langweilig, wenn sich nur waagerechte Linien und Strukturen im Bild finden. Als kleiner Kontrast können Objekte in senkrechter Anordnung, Bäume beispielsweise, dienen.

Sind diese kleinen Hinweise durchdacht und berücksichtigt, kann das Zeichnen in der Natur sogleich beginnen.

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